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Studie zur Überdeckung des Rundhofs, Messe Basel



Einzigartiger Raum MIt einer gesamten Höhe im geschlossenen Zustand von 42 m und einem Durchmesser von 56 m umsschliesst die Kuppel im geschlossenen Zustand einen eindrücklichen Raum. Als Vergleich: Der Durchmesser der Kuppel des Petersdoms ist nur 42.3 m, derjenige des Pantheons in Rom 43.1 m und die Markthalle in Basel hat eine Spannweite von 60 m. Der Rundhof als Identitätsmerkmal für das ganze Unternehmen Bei einer sinnvollen Überdachung des Rundhofs kann dieser zu einem identitätsstiftenden Merkmal werden. Dort können die verschiedensten Veranstaltungen und Events stattfinden, Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen, Bankette, Sportveranstaltungen, Zirkus, Modeschauen, Opernaufführungen (z.B. eine Carmen-Inszenierung mit den Zuschauern auf den rundherumführenden Gängen, quasi als «Stierkampf-Arena»), etc. Je länger man darüber nachdenkt und sich den Raum dazu vorstellt, umso mehr Ideen kommen einem in den Sinn. Die vorliegende Lösung mit einer leichten öffen- und schliessbaren Kuppel kann dem Event gerade durch diese Möglichkeiten eine absolute Unverwechselbarkeit geben, z.B.: - Nach dem herrlichen Bankett öffnet sich die Kuppel für das anschliessende Feuerwerk und schliesst sich dann wieder,etc. - In die Kuppel sind Projektionen möglich, z.B. ein Planetarium, I-max-Filme (das Publikum wohnt der Darbietung auf Liegen bei) Es wird eine pneumatisch - kinetische Kuppelkonstruktion nach dem Tensairity® - Prinzip gewählt. Dieses Prinzip basiert auf luftstabilisierten Druckelementen (dünne, sichelförmige Stahlbögen, in welchen nur Normalkräfte auftreten) und dazwischen gespannten Membranteilen aus einem hochwertigen, durchscheinenden Silikon - Glasfasergewebe. Die Schliess - und Öffnen - Bewegungen der gesamten Konstruktion erfolgen lediglich durch Einblasen, rsp Auslassen von Luft. Die einzigen mechanischen Aggregate sind Ventilatoren. Die Kreisform des Rundhofs bietet sich ideal für diese Konstruktion an. Wenn keine Veranstaltung stattfindet bleibt die Kuppel geöffnet, d.h. sie liegt als geordnetes Paket von einer Höhe von ca. einem Meter auf dem Dach der Galerien. Als Wetterschutz dient eine abdeckende, festverankerte Abdeckplane. Die Eck-Kissen werden auf den Dächern der Treppen verstaut und ebenfalls mit Planen abgedeckt. So kann den wichtigen Forderungen des Denkmalschutzes Genüge getan werden, an welchen u.a. die bisherigen Ausarbeitungen einer Überdachung gescheitert sind.



Architektur / Gesamtleitung
OAP Architektur & Projektmanagement
Tragstruktur
Institut für Baustatik und Konstruktion, ETH Zürich Prof. Dr. Mario Fontana Tragstruktur
Tensairity Airlight Ltd., Biasca, Dr. Mauro Pedretti HLKS-Planung
Todt Gmür & Partner, Zürich, Harry Gmür Elektroplanung
Herzog Kull Group, Basel, Volker Wouters

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