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Neugestaltung Messeplatz, Basel



Die Neugestaltung des Messeplatzes war Teil des Wettbewerbs zum Messeturm. Auf der Grundfläche des Messeturms befanden sich Wendeschlaufen und Abstellgeleise der BVB. Somit musste vor dem Baubeginn des Messeturms die Linienführung mehrere Tramlinien geändert und die dafür benötigten Gleisanlagen erstellt werden. Der Messeplatz ist für den motorisierten Individualverkehr gesperrt, mit Ausnahme des Anlieferungsverkehrs der Messe Basel.

Der Messeplatz wird vielfältig genutzt und muss verschiedensten Ansprüchen genügen. Er dient der Quartierbevölkerung als Erholungs- und als Spielraum, der Messe als Erweiterung der Ausstellungsflächen und als ¨Gartenrestaurant¨, während der Herbstmesse als Standplatz für Buden und Fahrgeschäfte, etc. Diese vielfältigen Rahmenbedingungen haben den Gestaltungsfreiraum klar begrenzt und doch Möglichkeiten gelassen gestalterisch zu wirken.

Die Elemente, welche den Messeplatz prägen, sind die Laternen- bzw. Fahnenmasten, das Wasserbecken, die Tramstation und natürlich das vom international bekannten österreichischen Künstler Heimo Zobernigg stammende Kunstwerk, welches den gesamten Platz bedeckt: die als Belagsintarsie ausgeführte riesige Schrift auf dem Boden. Der Schriftzug MESSE BASEL ist nur aus genügender Entfernung vom Messeturm aus lesbar.

Vor dem Kopfbau der Halle 1 entsteht ein geometrisch klar begrenzter Baumhain, unter dessen Kronen Platz für verschiedene Tätigkeiten ist: das Gartenrestaurant Escale, Schachspiele, verschiedene Nutzungen während Messen und Buden während der Herbstmesse.

Ein grosszügiges, monolithisches und von den Innenwänden belichtetes Wasserbecken (9 X 30 m) akzentuiert die freie Fläche zwischen dem Messeturm, der Rundhofhalle ud der Einmündung der Isteinerstrasse auf den Messeplatz. Ein breiter Rand um das gesamte Becken herum lädt zum Verweilen ein.

Grosse, weitauskragende Dächer, welche jeweils auf einem einzigen Sockelelement ruhen, markieren die Tramhaltestellen. Die Sockelelemente beinhalten sämtliche notwendigen Infrastruktureinrichtungen für den Platz wie für den Tramverkehr: Information BVB, Toilettenanlage, Billettautomaten, etc.


Angaben zum Projekt
Bauherrschaft:
MCH Messe Basel;
Referenzperson:
Herr Ueli Born, Project Director H6 Herr Edgar Jenny, Head Facility Management
Architekten Arbeitsgemeinschaft:
Morger Degelo Marques, Basel Verkehrrsingenieur: Rapp AG, Basel
Projektleitung / Projektleitung:
OAP Erich Offermann
Ausführungstermin:
August 2003 - April 2004
Gesamtbausumme:
ca. CHF 42 Mio.
Gesamtfläche
28'000 m2



    Leistungen OAP
  • Architektenleistungen 100%
  • Projektmanagement, Koordination der gesamten Planung und Ausführung innerhalb eines Generalplanermandats
  • Gesamtbauleitung, Koordination der 4 Bauleiter
  • Koordination mit Bauherrschaft, Behörden, Unternehmer und Nutzern
  • Gesamtterminplanung und Logistikvorgaben
  • Koordination und Überwachung der Kosten und Termine
  • Koordination und Überwachung des Planungs- und Bauleitungsteams
  • Koordination der Ausführungsplanung und Mithilfe bei der konstru- ktiven Umsetzung
  • Vorbereiten und Koordination der Vergaben
  • Koordination Bau mit Planung und Ausführung Standbau


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